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Fritz Göring: Meine Heimat

08.04.2020

Aus besonderem Anlass

Fritz Göring

Meine Heimat (zum 37. Blütenfest 1997)

 

Wo still vorbei die Elbe fließt,

da liegt auf steilem Hang,

dass weithin in das Land es grüßt,

ein Dörflein schmuck und blank.

 

Der Schiffer, der mit seinem Kahn,

stromauf und auch stromab vorüberfährt,

der denket dann: hier mein Zuhaus ich hab.

 

Umgeben es von Bäumen ist,

in Obstplantagen weit,

wenn die Frühlingszeit uns grüßt,

mit ihrem Blumenkleid

entfaltet es ganz über Nacht

sein herrliches Gewand,

in rosa weißer Blütenpracht

erstrahlt ringsum das Land.

 

Deine Bürger sie sind stolz

auf Dich als Heimatort.

Sie sind aus einem guten Holz

Und gehen von Dir nicht fort.

 

Sie arbeiten und schaffen nur,

täglich von früh bis spät,

bis abgelaufen ihre Uhr,

zum letzten Gang es geht.

 

Schlägt uns dann das Stündelein

zum letzten Gange doch

wollen wir gebettet sein

in Heimaterde doch.

 

Blühen sollst Du weiter dann,

nicht nur zur Frühlingszeit,

wenn ich es nicht mehr sehen kann,

du Heimat, weit und breit.

 

 

 

Foto: Bbl 2011