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Klurtturmfest - Blick über den Platz
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Feier zum Vereinsgeburtstag im April 2023
Vortrag zum Thema "ENIGMA und Willi Korn aus Rogätz" am 5. April 2024
In der neuen Ausstellung. Blütenkönigin und Justitia
November 2021 - Einweihung restaurierter Ganzmeilenstein
Ausstellung im Klutturm: "Hochzeitmachen ist wunderbar" Mai 2024
Die Burg Rogätz - so soll die neue Ausstellung im Klutturm heißen
Ulf Möbius mit den Montagskulturfahrern auf dem Klutturm
Ankunft des Floßes in Rogätz am 19. August 2023
Buchlesung mit Burkhard Goers am 31. 1. 2025
Adventsmarkt 2024
Mitglieder des Max-Planck-Fördervereins besuchen Rogätz
Linda an der Bar im Klutturmkeller, 14. 9. 2025
Dr. Frank Thiel, Präsident der Internationalen Flößervereinigung, im Klutturm zu Gast
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Dorfrundgang 2024: Schulleiterin Silvia Schröder erklärt beim Besuch in der Grundschule
Forschungsgruppe Meilensteine e. V. zur Stippvisite am Rogätzer Postmeilenstein
Klutturmfest 2023
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Flößerfreunde im Klutturm 2021
Steffen Schröder, Autor und Schauspieler zu Gast in Rogätz im Juni 2025
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Lützen 1632 - Museum monumental
Besuch im Wörtlitzer Park, 4. 9. 2025
Dorfrundgang 2022 - Kneipentour
Sehbehinderte mit Partner besuchen Rogätz mit dem Rad.
Ausblick auf den Längsdamm mit Elbe und Ohre
Die neue Ausstellung "Krieg gehört ins Museum" 2025
Vorlesenachmittag am 28. März 2025
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Remise vor Abriss? Meinung gefragt!

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Der Gemeinderat hat am Dienstag mit einer Gegenstimme beschlossen, wenn ein Verkauf der Remise nicht zustandekommt, eines der ältesten Gebäude auf dem ehemaligen Rittergut abreißen zu lassen. 

Die Remise ist über 250 Jahre alt, wahrscheinlich wurde sie um 1740 erbaut.  Eine Reparatur wird laut Gutsarchiv im Jahr 1773 belegt, die bislang erste Erwähnung des Gebäudes. Es steht dennoch nicht unter Denkmalschutz. Leider, denn das wird ihm jetzt wohl zum Verhängnis.

Seit 2005 haben sich die Rogätzer Heimat- und Kulturfreunde in der Lokalen Arbeitsgruppe "Colbitz-Letzlinger Heide" des EU-Förderprogramms LEADER engagiert und bemüht, dass erst das "Tintenfass" als Projekt aufgenommen wird. Es vergingen Jahre, in denen Leader auf Förderrichtlinien und Bestätigung wartete. Inzwischen wurde das "Tintenfass" aus Gemeindemitteln und mit eigenen Vereinskräften hergerichtet. Als Anfang 2008 das Vereinshaus fast fertig saniert war, sollte ein neues Rogätzer LEADER-Projekt samt Konzept her. Der Verein wurde auf den schlechten Zustand der Remise  aufmerksam. Die erste Idee war, dort saisonal einen unbeheizten Ausstellungsraum, eine Art Heimatmuseum,  und einen Fahrradverleih zu betreiben unter dem Motto "Umsteigen vom Auto aufs Rad" und das am Elberadweg. Touristische Projekte waren bei Leader besonders gefragt, und Hauptsache war, wir konnten das Gebäude vor weiterem Verfall retten. Mit Kirche und Gemeinde wurde gesprochen. Die Kirche prüfte und war bereit, die Remise zu einem symbolischen Preis an die Gemeinde abzutreten. Diese wollte übernehmen, sobald klar ist, dass das Vorhaben gefördert wird bzw. die Fördermittel bereitstehen. Die Lokale Aktionsgruppe "Colbitz-Letzlinger Heide" erstellte Jahr für Jahr Prioritätenlisten. Im Jahr 2009 "wanderte" das Remise-Vorhaben auf der Liste immer weiter nach hinten, von Platz 15, auf Platz 18, Platz 20 und zuletzt auf 21. Als im Jahr darauf - also 2010 - die Remise unerwartet auf Platz 1 stand, wurde die Vereinsvorsitzende am 27. Januar wahrhaftig fünf Minuten vor der Mitgliederversammlung der LAG durch den Bürgermeister informiert, dass die Remise zurück auf Platz 8 rückt, dafür das Vorhaben "Sanierung altes Werkstattgebäude" auf 1 kommt. Ein tüchtiger Nackenschlag für uns. Still ruhte der See in Sachen Remise.

2012 wurde plötzlich nach einem neuen Konzept gefragt - die Vereinsvorsitzende lehnte dankend ab. Gleichzeitig "Tintenfass", Klutturm und Remise zu betreuen, ist vom Verein kräftemäßig nicht mehr zu bewältigen. Inzwischen sieht die Remise aus wie eine Ruine, haben sich die Baukosten verteuert. Außerdem sind mit dem zum neuen Bürgerzentrum umgebauten Werkstattgebäude geeignete Räumlichkeiten für Veranstaltungen geschaffen worden.

Verschwindet die Remise, haben wir einen freien Blick auf die Kirche - ja, aber ein historisches Ensemble verliert weiter sein Aussehen. Käme ein Retter, wäre das ein großes Glück. Private Investoren sollen ja gute Chancen haben, durch Leader Fördermittel zu erhalten. Falls die Regularien sich nicht wieder geändert haben.

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Do, 08. November 2012

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