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Ulf Möbius mit den Montagskulturfahrern auf dem Klutturm
Buchlesung mit Burkhard Goers am 31. 1. 2025
Hochzeitsausstellung
Besuch im Wörtlitzer Park, 4. 9. 2025
Dr. Frank Thiel, Präsident der Internationalen Flößervereinigung, im Klutturm zu Gast
Dorfrundgang 2022 - Kneipentour
Tag des offenen Denkmals, 14. 9. 2025
Im modernen Ausstellungsraum
Auf zu den Free-Ridern, Mai 2025, Blütenfest
Ausstellung im Klutturm: "Hochzeitmachen ist wunderbar" Mai 2024
Lützen 1632 - Museum monumental
Forschungsgruppe Meilensteine e. V. zur Stippvisite am Rogätzer Postmeilenstein
Kräuterwanderung im Mai 2024
Flößerfreunde im Klutturm 2021
Dorfrundgang 2024: Schulleiterin Silvia Schröder erklärt beim Besuch in der Grundschule
Die neue Ausstellung "Krieg gehört ins Museum" 2025
Ankunft des Floßes in Rogätz am 19. August 2023
Ausblick auf den Längsdamm mit Elbe und Ohre
Feier zum Vereinsgeburtstag im April 2023
Linda an der Bar im Klutturmkeller, 14. 9. 2025
875-Jahrfeier am 7. 9. 2019
In der neuen Ausstellung. Blütenkönigin und Justitia
Adventsmarkt 2024
Mitglieder des Max-Planck-Fördervereins besuchen Rogätz
Sehbehinderte mit Partner besuchen Rogätz mit dem Rad.
Klurtturmfest - Blick über den Platz
Klutturmfest 2023
November 2021 - Einweihung restaurierter Ganzmeilenstein
Steffen Schröder, Autor und Schauspieler zu Gast in Rogätz im Juni 2025
Vorlesenachmittag am 28. März 2025
Die Burg Rogätz - so soll die neue Ausstellung im Klutturm heißen
Vortrag zum Thema "ENIGMA und Willi Korn aus Rogätz" am 5. April 2024
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Gut besuchter Vortrag zur Elbflößerei

Der Vortrag ist als pdf-Datei unter der Rubrik "Rogätzer Geschichten" zu finden. Wir danken Dr. Frank Thiel und Jürgen Haase für die Bereitstellung.

 

Die Elbflößerei interessierte Rogätzer und Gäste aus nah und fern. Mit über 50 Teilnehmern war die Veranstaltung am 22. Oktober im Vereinssaal der MTS ausgesprochen gut besucht. Das freute Dr. Frank Thiel als Referenten und die Organisatoren gleichermaßen.

Bis weit in die Geschichte zurück - bis lange vor unsere Zeitrechnung-  reicht die Geschichte des Flößens. Ein "Bericht" darüber hatte es einst sogar in die Bibel geschafft.

Vom Stamm zu Einbaum und Floß sowie von dort zu Boot und Schiff ging einst die Entwicklung. Das machte Dr. Thiel in seinem äußerst interessanten Lichtbildervortrag deutlich. Der Vorsitzendende des Vereins "Elsterfloßgraben" erläuterte eindrucksvoll, dass die Flößerei auch ein Handwerk ist, das Kraft und Fertigkeiten erforderte sowie genaue Kenntnisse über die "Eigenarten" des jeweiligen Flusses.

Besonders interessant war sein Bericht zum Flößen in Magdeburg, den Holzstapelplätzen bzw. Holzstrecken und dem sogenannten "Magdeburger Boden". Auf alten Gemälden hat Thiel die Floßfahrten in alter Zeit entdeckt. Anfang des 20. Jahrhunderts war sie vorüber, als die Transportwege zu Lande besser und die Fahrzeuge leistungsstärker wurden. Die Eisenbahn verdrängte das Floß. Obwohl gerade geflößtes Holz von hoher Qualität ist, denn alle Schädlinge werden herausgespühlt. Für den Fachwerkbau eigenet es sich deshalb besonders gut. Sogar in der Ohre soll laut schriftlicher Überlieferung geflößt worden sein und zwar aus dem Lüneburgischen bis zur Elbe hinunter, um dann stromaufwärts in Richtung Schönebeck zu flößen. Das ist zwar schwer zu verstehen, aber durch Treideln möglich gewesen. Das Schleppen der Flöße von Land aus muss enorm anstrengend gewesen sein.

Mit seinem Vortrag wollte Thiel das Publikum für das Flößen begeistern. Sein Traum ist es, wieder einmal auf der Elbe zu flößen, so wie es ein böhmisches Unterehmen im Sommer 2012 unternommen hatte. Diese Traditionsfahrt fotografierte der Rogätzer Bruno Buckler beim Anlegen in Rogätz und stellte die Fotos  zur Verfügung gestellt.

Thiel würde sich wünschen, dass Flößen als touristische Attraktion angeboten würde, so wie es heute noch regelmäßig in Baden-Württemberg und Bayern gepflegt wird. Die deutsche Flößervereinigung, dessen stellvertretender Vorsitzender Frank Thiel ist, müht sich um den Erhalt dieses immateriellen Kulturerbes. Eine europaweite Vereinigung kämpft um die Anerkennung als Unesco-Weltkulturerbe.

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Veröffentlichung

Di, 23. Oktober 2018

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